Fragen & Antworten
Besonders beim komplexen Thema Baufinanzierung zahlt sich Neugier aus.
Besonders beim komplexen Thema Baufinanzierung zahlt sich Neugier aus.
Ein Serviceversprechen – mein Service ist für dich komplett kostenfrei. Die Abrechnung erfolgt direkt über die finanzierenden Banken – ohne Zusatzkosten für dich. Den Weg zur Hausbank kannst du dir also sparen. Denn durch die Zusammenarbeit mit starken Bankenpools kann ich Finanzierungsanfragen bündeln und so auf ein breites Netzwerk von Finanzierungspartnern zugreifen. Das Ergebnis: deutlich bessere Konditionen, als sie in der Regel bei Einzelverhandlungen vor Ort möglich sind. So stelle ich sicher, dass du nicht nur kostenlos beraten wirst, sondern auch von echten Zinsvorteilen profitierst – bequem, unabhängig und vollständig digital.
Es gibt viele Fachbegriffe, die verstanden werden wollen.
Eigenkapital
Das Einhorn der Baufinanzierung – jeder redet davon, kaum einer hat’s in ausreichender Menge, und die meisten überschätzen, wie viel man wirklich braucht. Also gut, holen wir das Ding mal auf den Boden der Realität:
1. Der Klassiker – 20 % Eigenkapital:
Das ist die Zahl, die Banken und Sparkassen gern wie ein Mantra herunterbeten. Sie kommt daher, dass du mit 20 % Eigenkapital die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler etc.) und einen Teil des Kaufpreises abdeckst. Klingt solide, weil das Risiko für die Bank sinkt – und damit auch dein Zinssatz.
2. Die Wahrheit – Es geht auch mit weniger.
Klar, Banken lieben Sicherheit, aber sie lieben noch mehr: Kunden, die Zinsen zahlen. Vollfinanzierungen (also 100 % oder sogar 110 % des Kaufpreises inkl. Nebenkosten) sind längst keine Ausnahme mehr. Dafür brauchst du aber:
Top Bonität (keine Schufa-Krimskrams-Überraschungen)
Stabiles Einkommen
Realistische Objektbewertung
Die Bank rechnet dann nicht nur mit deinem Eigenkapital, sondern mit deinem „Ersatz-Eigenkapital“ – also z. B. Lebensversicherungen, Wertpapiere, zweites Grundstück oder schlicht: deine Zahlungsfähigkeit.
3. Die unromantische Wahrheit:
Mehr Eigenkapital = weniger Zinsen.
Weniger Eigenkapital = höhere Zinsen.
Aber: Wenn du dein Erspartes komplett ins Haus steckst, fehlt’s dir für Rücklagen, Modernisierung oder einfach mal ein Leben außerhalb von Ziegeln und Kreditraten. Viele unterschätzen die psychologische Komponente: Liquidität ist Freiheit.
4. Die Faustformel für Erwachsene:
Minimum: Nebenkosten (ca. 10–15 %) solltest du selbst zahlen.
Ideal: 20–30 % Eigenkapital ist komfortabel und gibt dir bessere Konditionen.
Luxusklasse: 40 %+ ist finanzmathematisch nett, aber wirtschaftlich nicht immer sinnvoll – der Hebeleffekt über Fremdkapital arbeitet dann nämlich gegen dich.
Fazit:
Eigenkapital ist keine Religion, sondern ein Werkzeug. Zu viel davon bindet dich, zu wenig davon macht dich abhängig. Die Kunst liegt darin, den Punkt zu finden, an dem du günstig finanzierst, aber liquide bleibst.
Wenn du magst, kann ich dir mal ein Beispiel durchrechnen: wie sich Zins, Rate und Laufzeit verändern, wenn du 10 %, 20 % oder 30 % Eigenkapital einbringst. Wäre fast schon erhellend, wie wenig „heilig“ dieses Eigenkapital am Ende ist.
Zinsbindungszeitraum
Spannende Frage. Diese lässt sich nicht allgemein gültig für jedermann beantworten. Um dennoch ein gutes Gefühl für die eigene Entscheidung zu erhalten, sollten wir uns zunächst einmal fragen, was wir denn finanzieren.
Die Zinsbindung für einen Selbstnutzer, der hohe Summen für sein eigenes Traumhaus ausgibt, hat einen anderen Stellenwert als für den Kapitalanleger, der mit einer klaren Strategie langfristig Vermögen und passives Einkommen aufbauen möchte. Das Kaufmotiv ist somit der erste und wichtigste Ausgangspunkt.
Hinzu kommen zwei weitere unbekannte Variablen in der Gleichung – nämlich das politische und wirtschaftliche Umfeld. Denn dies hat immense Auswirkungen auf Finanzierungssätze im Allgemeinen. Konkret sind es die langlaufenden U.S.-Staatsanleihen, an denen sich die deutschen Baufinanzierungsbanken orientieren. Ändert sich etwas in der Wirtschaft, ändern sich die Zinsen.
Deshalb sollte vor der Frage der Zinsbindung auch ein Auge auf die jüngste Entwicklung des Zinsniveaus geworfen werden – und nicht nur auf den Ist-Zustand. Denn daraus lässt sich ableiten, ob sich Zinsen von hohem Niveau eher absenken oder ob eine Tendenz zu weiter steigenden Zinsen erkennbar ist.
Viele behandeln deshalb die Zinsbindung wie eine Art Schicksalsentscheidung, dabei ist sie in Wahrheit nur ein Werkzeug. Die Frage ist also weniger: „Wie lang ist ideal?“, sondern: „Wovor habe ich eigentlich Angst – und was habe ich eigentlich vor?“
Bei Selbstnutzern steht meist der Wunsch nach Planungssicherheit im Vordergrund. Wer über Jahrzehnte abbezahlen möchte, fürchtet nichts mehr als eine steigende Rate im ungünstigen Moment.
Aktuell bewegen sich die Hypothekenzinsen um 3–4 %, was viele zu langen Bindungen verleitet – verständlich, aber nicht für jeden zwingend die beste Wahl.
Empfohlene Zinsbindung: In der Regel 15 bis 20 Jahre.
Das bietet Stabilität und trotzdem Flexibilität durch das gesetzliche Kündigungsrecht nach 10 Jahren (§ 489 BGB).
Aber: Es gibt Ausnahmen.
Wer beispielsweise überdurchschnittlich tilgt (z. B. 3–5 % jährlich), hat nach 10 Jahren eine deutlich geringere Restschuld. Damit sinkt der Beleihungsauslauf, was wiederum bessere Konditionen bei der Anschlussfinanzierung ermöglicht.
In solchen Fällen kann eine 10-jährige Zinsbindung wirtschaftlich sinnvoller sein, weil das Zinsrisiko real sinkt.
Ebenfalls relevant: Wenn in absehbarer Zeit größere Erbschaften, Abfindungen oder Vermögenszuflüsse erwartet werden, kann eine kürzere Zinsbindung sinnvoll sein, um Flexibilität zu behalten und teure Vorfälligkeitsentschädigungen zu vermeiden.
Fazit für Selbstnutzer: Sicherheit ist wichtig, aber nicht immer gleichbedeutend mit langer Bindung. Wer stark tilgt oder finanziell solide aufgestellt ist, kann bewusst kürzere Laufzeiten wählen und beim Anschluss von günstigeren Beleihungsklassen profitieren.
Kapitalanleger sind nicht alle gleich. Die einen wollen nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen, die anderen denken in Dekaden und wollen mit stabilen Mieteinnahmen ihre Altersvorsorge aufbauen.
Entsprechend unterscheidet sich auch die ideale Zinsbindung.
Kurzfristig orientierte Anleger (Exit nach 10 Jahren):
10-jährige Zinsbindung ist hier optimal. Passt exakt zum steuerfreien Verkaufszeitraum, vermeidet Vorfälligkeitsentschädigungen und ermöglicht flexiblen Kapitalumschlag.
Langfristige Anleger (Buy & Hold):
Hier steht nicht der Verkauf, sondern stabile Cashflows im Fokus. Eine lange Zinsbindung (15–20 Jahre) sichert konstante Finanzierungskosten, was die Kalkulation langfristig robuster macht.
Besonders bei hohen Beleihungen oder sensiblen Mietrenditen kann eine feste Zinsstruktur den entscheidenden Unterschied machen.
Aber auch hier gilt: Bei sehr solider Bonität oder hoher Anfangstilgung kann eine 10-jährige Bindung trotzdem sinnvoll bleiben, wenn man das Risiko bewusst trägt und sich auf sinkende Restschuld und somit bessere Refinanzierungskonditionen verlässt.
Fazit für Kapitalanleger:
Kurzfristig denkende Investoren profitieren von Flexibilität. Langfristige Anleger sichern sich Stabilität. Entscheidend sind Bonität, Strategie und die individuelle Risikoakzeptanz – nicht die Länge des Vertrages an sich.
Die optimale Zinsbindungsdauer ist keine Glaubensfrage, sondern hängt von vier Kernfaktoren ab:
Kaufmotiv – Selbstnutzung oder Kapitalanlage?
Finanzielle Stärke & Bonität – Wie robust bist du gegen Zinsschwankungen?
Zukünftige Ereignisse – Erbschaft, Abfindung, Verkauf, Liquiditätszufluss?
Tilgungshöhe – Wie schnell schrumpft deine Restschuld tatsächlich?
Wer diese Punkte ehrlich für sich beantwortet, erkennt schnell:
Die Zinsbindung ist kein Korsett, sondern ein Werkzeug.
Wer sie richtig wählt, steuert seine Finanzierung – statt von ihr gesteuert zu werden.
Bauzeitzins
Dein Bauvorhaben startet und du weißt, dass bis zur Fertigstellung und zum Einzug noch die reguläre Miete zu zahlen ist. Logisch. Du kennst die Höhe deiner Darlehensrate aus dem Darlehensvertrag und weißt, dass die darlehensrate annuitätisch ist. Das bedeutet, sie besteht aus dem Zinsteil und dem Tilgungsteil.
Die gesamte Ratenhöhe wird allerdings erst dann fällig, wenn du den gesamten Darlehensbetrag vollständig abgerufen hast. Bis dahin fällt lediglich der im Darlehensvertrag vereinbarte Zins an, und zwar auf die bis dahin abgerufene Darlehenssumme. Je mehr Kredit du also abgerufen hast, desto höher wird die anteilige Zinsrate während der Bauphase sein. Sie steigt somit stetig, bis die Darlehenssummen vollständig aufgebraucht sind. Dann setzt ebenfalls der Tilgungsteil ein und die gesamte Darlehensrate ist fällig.
Da diese Kosten für den Darlehensabruf (Bauzeitzins) parallel zu deiner Miete anfallen, ist es äußerst wichtig, diese in deinen Gesamtkosten ausreichend zu berücksichtigen. Anderenfalls kann dies deine Liquidität zerstören, wenn du die Mehrbelastung nicht tragen kannst. Kosten für Bauzeitzins können Banken im Darlehen mit darstellen. Die können somit finanziert werden.
Bereitstellungszinsen
Dein Darlehen wurde genehmigt. Die Bank stellt dir die Kreditmittel nun zur Verfügung und veranschlagt allerdings hierfür Gebühren, wenn die Finanzierungsmittel nicht unmittelbar abgerufen werden. Nun dauert es manchmal, bis die ersten Rechnungen fällig werden oder die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung eintrifft. Dies kann je nach Vorgang manchmal bis zu 8 Wochen andauern. Zeit, in denen die Bank sich die Bereitstellung der Gelder bezahlen lässt.
Deshalb solltest du wissen, wie lange dein Bauvorhaben dauert oder wann der Kaufpreis ungefähr fällig sein wird. Die Zeit, in der die Bank keine Gebühren für die Bereitstellung der Kreditmittel in Rechnung stellt, nennt man bereitstellungsfreie Zeit. Diese kannst du bei Abschluss des Darlehens mit der Bank verhandeln. Wenn diese Zeit jedoch überschritten wird, erhebt die sogenannte Bereitstellungszinsen auf den noch nicht abgerufenen Teil des Darlehens. Dies sind derzeit 0,3% pro Monat an Zins.
Kaufnebenkosten
Diese Position wird meist arg unterschätzt. Kaufnebenkosten fallen bei jedem Bauvorhaben unterschiedlich an. Darunter versteht man grundsätzlich Kosten wie Grunderwerbsteuer, Notargebühren, Grundbucheintragungskosten und Maklerprovisionen. Je nachdem, welches Immobilienvorhaben Ihr umsetzen wollt, fallen diese Kosten unterschiedlich aus. Wenn ihr beispielsweise neu baut, werden Grunderwerbssteuern lediglich auf den Wert des Grundstückskaufpreises fällig. Kauft ihr ein bestehendes Haus inklusive Grund & Boden (also kein Erbbacht), zahlt ihr die Grunderwerbssteuer auf den gesamten Kaufpreis. Das lässt sich auch nicht umgehen. Grunderwerbsteuern sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und betragen zwischen 5 – 6,5% des Kaufpreises. Notarkosten sind ungefähr ca. 1,5% des Kaufpreises. Maklerprovisionen sind abhängig vom jeweiligen Makler und betragen meist zwischen 3,57% – 7,14% des Kaufpreises. Am besten ist, du nutzt unseren kostenlosen Nebenkosten-Rechner. Mit 2 klicks bist du hier auf sicherer Seite und kennst alle Kosten.
Ein Serviceversprechen – mein Service ist für dich komplett kostenfrei. Die Abrechnung erfolgt direkt über die finanzierenden Banken – ohne Zusatzkosten für dich. Den Weg zur Hausbank kannst du dir also sparen. Denn durch die Zusammenarbeit mit starken Bankenpools kann ich Finanzierungsanfragen bündeln und so auf ein breites Netzwerk von Finanzierungspartnern zugreifen. Das Ergebnis: deutlich bessere Konditionen, als sie in der Regel bei Einzelverhandlungen vor Ort möglich sind. So stelle ich sicher, dass du nicht nur kostenlos beraten wirst, sondern auch von echten Zinsvorteilen profitierst – bequem, unabhängig und vollständig digital.
Baukosten
Die Baukosten sind als Oberbegriff vieler untergeordneter Kostenarten zu sehen. Ausgenommen der Kaufnebenkosten versteht man unter den Baukosten grundsätzlich alle Kosten des Bauvorhabens. Hierunter zählen neben den Herstellkosten und Planungskosten auch sonstige Kosten, die während der Bauphase zusätzlich anfallen können.
1. Herstellkosten
Wie der Name es verrät, handelt es sich hier um die Kosten, die zur Herstellung deiner Immobilien angesetzt oder geplant sind. Hierunter zählen nicht nur Kosten für Material und Arbeitslöhne, sondern auch Kosten für Baustrom, Baustelleneinrichtung, WC, Außenanlagen, Grundstücksumfriedung, Erschließung und Medienanschlüsse. Die Herstellkosten haben stets hypothetischen Charakter und sollten deshalb mit möglichst genügend Baupuffer geschätzt werden. Besonders dann, wenn man große Modernisierungsvorhaben umsetzt. Man kennt erst dann die vollen Kosten, wenn man ins Haus hineingerissen hat, sagt man.
2. Planungskosten
Unter Planungskosten fallen Kosten für Architekten, Bauplaner, Ingenieure. Eben alle Kosten, die vor Baubeginn durch entsprechenden Planungsaufwand anfallen. Hierunter fallen auch Kosten für Gutachter, beispielsweise zur Erstellung eines Bodengrundgutachtens.
3. Sonstige Kosten
Sonstige Kosten sind meist Finanzierungskosten wie Bauzeitzins oder Bereitstellungszinsen. Diese werden gern vergessen oder unterschätzt. Finanzierungskosten sind auf den ersten Blick kauf ersichtlich und können beachtliche Summen erreichen. Sie sollten in der Planung explizit berücksichtigt werden. (siehe auch Bauzeitzins und Bereitstellungszins)
Erbpacht
In seltenen Fällen kann es passieren, dass die Eigentümer des Hauses das Grundstück, auf dem das Haus steht, nicht gekauft sondern lediglich von der Kommune oder der Kirche gepachtet haben. Meist für einen Zeitraum von 100 Jahren.
Dies spart zwar teure Grundstückskaufkosten und auch die Kaufnebenkosten fürs Grundstück. Jedoch gehört einem der Grund und Boden nicht, was beim Weiterverkauf zum Problem und auch beim Kauf zu großen Problemen führt. Denn viele Banken finanzieren keine Häuser, die der Erbpacht unterliegen. Es gibt nur einige wenige Kreditinstitute, die solche Finanzierungen begleiten. Und dann auch nur mit entsprechendem Zinszuschlag. Ratsam ist es daher, den Grund und Boden mit zu kaufen.
Ein Projekt der
fiallo.de financial services GmbH
Theodor-Lessing-Straße 24
09112 Chemnitz
www.fiallo.de
mailto: baufibro@fiallo.de
Ganz gleich, ob du dir Wohneigentum zulegst, neu baust oder ein bestehendes Darlehen umschuldest. Dein „Baufibro“ bringt dich ans Ziel – und das zu Bestkonditionen. Egal, ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Eigentumswohnung oder Grundstück. Wir haben für jedes Immobilienprojekt die passenden Finanzierungs-Antwort. wir sind deine Nummer eins für:
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